Dienstag, 23. November 2010
Dass ich als über 40-Jähriger noch einmal das Puzzeln für mich entdecken würde, hätte ich niemals gedacht. Vor ungefähr einem Monat kam mein Sohn mit seinem neuen
Ravensburger Puzzle, das er von Nachbarn zur Kinderkommunion geschenkt bekommen hatte, auf mich zu und bat um meine Hilfe. Es galt einen karibischen Strandabschnitt, mit weißem Sand, hellblauem Wasser und ein paar Palmen, wieder zusammenzusetzen.
Etwas abgeschreckt von der Langwierigkeit dieser Aufgabe (immerhin lagen
1000 Einzelteile vor uns) machten wir zwei uns dann doch ans Werk und hatten in Rekordzeit den Rand des Motives zusammengesteckt. Trotzdem verließ die Lust am Puzzeln meinen Sohn recht schnell; er widmete sich dann doch lieber seinen technischen Geschenken. Doch mich hatte der Ehrgeiz gepackt und ich opferte einen großen Teil meines freien Nachmittages, um den Strand wieder erkennbar zu machen.
Seit diesem Tag habe ich etwa 10 weitere Puzzle gelöst, auch wenn meine Frau nur Kopfschütteln für mein neues Hobby übrig hat. Eine wirkliche Erklärung für diese aufgeflammte Puzzle-Leidenschaft habe ich nicht. Vielleicht ist es eine Art Stressbewältigung nach der Arbeit "stupide" Motive zusammenzusetzen, also etwas Praktisches mit den Händen zu tun. Oder einfach die Erinnerung an meine Kindheit, in der
Ravensburger auch immer ganz oben auf der Wunschliste stand.
Ich habe auf jeden Fall eben bei quelle.de (einwandfreie Kaufabwicklung, kann ich nur empfehlen) schnell und ohne großen Zeitaufwand online wieder eine neue Herausforderung bestellt, kann also bald schon wieder loslegen. Dank solchen Internetshops ist auch das Besorgen des Puzzles stressfrei.