Montag, 13. Dezember 2010
Tja, sollte wohl nicht sein, meine neue Existenz in Berlin. Dabei fing alles so gut an, schöne Wohnung, neuer Job, neue Freunde, Berlin war mein! Aber der Job, wie das wohl heute öfter passiert, war doch schnell erledigt. Ich weiß nicht, ob das einfach Spinner waren, "ganz neues Konzept", was es nicht mal in Berlin gab, tja, und dann wollte niemand so recht an den Service heran. Und ich sollte alles koordinieren und dann - nichts. Es gab nichts zu koordinieren, so saß ich also däumchendrehend in der coolen Fabriketage in Mitte herum und langweilte mich. Nicht nur das, schnell war klar, dass es die Firma nicht mehr lange geben würde. So recht tat sich dann auch nichts Anderes auf, denn ich hatte ja noch kaum berufliche Kontakte in Berlin. Tja, hieß dann doch, eine
Umzugsfirma aus Berlin und Umgebung finden, die mir meine Siebensachen nach Stuttgart zurück schafft. Die fand sich aber schnell dank dem
Internet, und so saß ich dann mit den Umzugsmenschen zusammen gedrückt im Transporter, nahm tränenreich Abschied. Geplatzte Seifenblasen haben mich schon als Kind traurig gemacht.
Ich kann auch nicht sagen dass ich Heimatgefühle bekam, als wir auf Stuttgart zufuhren. Dazu fühlte sich das zu sehr wie ein Scheitern an ,aber gut, in
Stuttgart sind eben Freunde und Bekannte, die mir auch beruflich weiterhelfen. Zuerst wohnte ich bei meinem Bruder, dann ging es mit einer über
www.Umzugsunternehmenstuttgart.de gefundenen Firma in mein neues Heim: ruhig, grün, und einen neuen Job habe ich auch schon gefunden.